Familienskifreizeit Flumserberg - oder - als Petrus verrückt spielte …

So ein bisschen ist das schon der Albtraum für einen Organisator: Alles ist vorbereitet, eingekauft, verpackt, es liegt meterhoch Schnee und die Sonne scheint - und dann spricht der Wetterbericht pünklich zum Abreisetag von Orkan und Starkregen bis in die Gipfellagen. Und das nicht für einen Tag sondern nahezu für die gesamte Zeit der geplanten Familien-Skifreizeit in Flumserberg.

Wir ließen uns nicht beirren und wie so häufig konnten wir dann trotz der wirklich unglaublichen Wetterverhältnisse jeden Tag etwas draußen unternehmen. Unsere Skilehrer machten tolle Arbeit und waren vor allem auch als Motivatoren gefordert, denn manchmal wurden die Kinder regelrecht umgeblasen oder verschwanden fast im Schnee- und Regentreiben. Stürmische Winde und viel Regen sollten für die ganze Woche unser treuer Begleiter bleiben.


All das tat der guten Laune jedoch keinen Abbruch und hinderte auch kaum jemanden daran, nach dem Skifahren wieder nach draußen zu gehen. Wir starteten einen Iglubau-Wettbewerb, konstruierten tolle Schanzen zum Schlitteln direkt vor dem Haus und an der Schneebar gab es Glühwein und -punsch für die Kleinen und Großen.

 

Und auch nachdem dann alle wieder im Haus und einigermaßen trocken waren, mangelte es dank anhaltendem Engagement aller Teilnehmer nicht an Abwechslung. Besondere Erwähnung verdienen unter anderem:

  • Die coole Boombox inclusive Organisation von Kinderdisco und Schneebar,
  • das massgeschneiderte Fitnessprogramm, beim "Deepwork" ging so manchem die Puste aus,
  • der Wachsdienst für aller mitgereisten notleidenden Ski,
  • das selbstlose Retten eines Salates und dem dazugehörigen Bremsen mit der Nase durch eines der Kinder,
  • verführerisches und anhaltendes Zwergenlächeln durch unsere ganz Kleinen - und -
  • der niemals abreißende Einsatz aller Teilnehmer in der Küche und rund um das Haus.

Und dann war da noch der speziell getunte Rennski eines Teilnehmers, der sowohl in der Farbgebung als auch Dimension die Ausrüstung der gesamten Gruppe wie Alteisen aussehen ließ ;-).

In diesem Sinne bis zum nächsten Jahr! Es rappelt im Karton …

 

Bericht: Christoph Erbelding