Unsere Delegierten beim Bundesjugendleitertag

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Noch ziemlich verschlafen und desorientiert hatte manch einer Probleme, sich beim nicht unbedingt logisch aufgebauten Frühstück in der Jugendherberge zurecht zu finden. Mit leerem Magen musste aber trotzdem keiner Richtung Uni aufbrechen. Der Vormittag verging mit Grußworten, Moderationsspielen und Arbeitsgruppen zu den Themen „Grundsätze und Bildungsziele“ und „Deligiertensystem“. In beiden Bereichen gab es viel Diskussionsbedarf, dem in der Mittagspause teils noch leidenschaftlich Rechnung getragen wurde. Am Nachmittag gab es die Möglichkeit, sich in sogenannten „Foren“ über alle möglichen Themen – von Mobilität über Nachhaltigkeit zu Sicherheit und Risiko im Bergsport bis hin zum Amt des Jugendreferenten – schlau zu machen und auch eigene Erfahrungen zu teilen. Hier hätten wir noch ewig weiterreden können, doch das Abendprogramm lockte bereits mit Abendessen und der legendären Jugendleiter-Party. Ein Teil von uns beschloss jedoch, dass der Tag einfach zu bewegungsarm gewesen war und ging deshalb in die Kletterhalle.

Jan schlafend auf dem BJLT, Michael mit zwei Daumen hoch

(Bild: Hannah Deierling)

Beim parlamentarischen Teil am Sonntag schließlich ging es hoch her: die Grundsätze und Erziehungsziele in der JDAV mussten vor Beschlussfassung bis aufs letzte Komma diskutiert werden. Nach vier Stunden Sitzung schließlich konnte das Papier verabschiedet werden. Auch im weiteren Verlauf schwirrten uns vor lauter Anträgen zur Geschäftsordnung, formaler, inhaltlicher und sonstiger Gegenreden die Köpfe und manch einer schielte schon auf die Uhr – der planmäßige Schluss der Sitzung war kaum zu halten. Schließlich gelang es der Sitzungsleitung jedoch mittels einer Verschiebung eines Themas und dem Delegieren weiterer Themen an den Jugendausschuss, die Sitzung fast pünktlich und mit der gebotenen Würde zu beenden. Im Zug beziehungsweise Bus nach Hause diskutierten die häfler Jugendleiter noch bis spät abends die Eindrücke des Wochenendes und überlegten, welche Anregungen wir für unsere Jugendarbeit in der Sektion übernehmen könnten.


Bericht: Hannah Deierling