Boulderspäßle Vol. 6: Es war zauberhaft!

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Die Bilder der Veranstaltung haben wir auf die Dropbox geladen (Dropbox-Link mit den Bildern)

Bereits zu Beginn der Veranstaltung wurden die 55 Teilnehmer und Teilnehmerinnen von Flashterix, Zerrsar und Müllerculix auf ihre Aufgabe vorbereitet. Das ganze Schauspiel könnt ihr hier noch mal nachlesen.

Im Anschluss in das geniale Laientheater wurde dann drei Stunden lang jede noch so unwarscheinliche Bewegung ausprobiert um die 40 verschiedenen Boulder zu lösen. Besonders der Boulder mit dem frei hängenden Volume im Bereich der Dachrouten bereitete so einiges Kopfzerbrechen. Geht das langsam? Oder mit schaukeln?

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Oder muss man sich vielleicht sogar kopfüber dran hängen?

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Aber auch im Boulderraum ging es heiß her. Konzentration und Ausdauer waren dort im Dachvorsprung gefragt. Klar im Vorteil war man, wenn man bei seinem Versuch einen Kollegen "Griffanzeiger" mit dabei hatte!

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Die Zeit zwischen den Bouldern wurde von der Kraxxlergruppe mit frischen, heißen Seelen und anderen Leckereien verkürzt. Außerdem blieb genug Zeit zum Fachsimpeln und quatschen. Toll, dass auch zahlreiche Zuschauer den Weg in unsere bunt geschmückte Halle gefunden haben.

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Besonders beliebt bei den Zuschauern waren die "Anlaufboulder". Das sind die Boudler, bei denen man mit Schwung auf die Wand zuläuft um die mitgenommene Energie dann durch einen geschickten Tritt in einen weiten Sprung nach oben umzuwandeln. Spektakulär, supermanmäßig!

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Bouldern ist übrigens eine Sportart, die quer durch alle Altersgruppen betrieben wird. Dies spiegelte sich auch im Altersquerschnitt wieder. Die jüngsten Teilnehmer waren mit 16 gerade zum ersten Mal dabei, unser ältester hat bereits das 50 Lebensjahr überschritten (übrigens: er war bereits zum dritten Mal dabei!). Insgesamt 27 Bouldrier waren wie er schon im letzten Jahr dabei. Für 18 Boulderer war die Operation Hinkelboulder das erste -und hoffentlich nicht letzte- Boulderspäßle.

Neben den kniffligen Bouldern gab es noch weitere Aufgaben zu lösen. Bereits mit der Anmeldung musste ein passender "Schbidznome" zum Thema gefunden werden. Diese Aufgabe wurde von allen vortrefflich gelöst (einen Überblick gibt es in der Ergebnisliste am Ende dieses Textes).

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Außerdem hatte die Wild-Card bei diesem Boulderspäßle Premiere. Diese bestand in einer Sonderaufgabe (Bordraid mala), mit der die Wettkämper über eine Teilnehmerbewertung ein direktes Ticket in das Spässlefinale gewinnen konnten. Kreative Verkleidungen gab es übrigens auch, wie unten zu sehen "Obanix". Sonderpunkte gabe es dafür zwar nicht, aber wer weiß, vielleicht ja eine Idee für eine Wild-Card 2019.

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Das wunderbare Ambiente der Halle hat unser Hallenwart mit zahlreichen Helfern installiert. Es gab sogar einen über einem rauchfreien LED-Holzfeuer hängenden Zauberkessel, der später im Finale noch einmal eine besondere Bedeutung erlangt.

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Der gesammte Wettkampf fand übrigens im songenannten Red-Chili-Modus statt. Das bedeutet, dass jeder Teilnehmer auf seinem Laufzettel selbsttätig seine erreichten Punkte einträgt und zusammenzählt. Jeder Boulderer ist also gleichzeitig gewissermaßen sein eigener Schiedsrichter und entscheidet, wann ein Flash, ein Top oder eine Zone geschafft ist.

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Nach drei Stunden Wettkampf wurden schließlich die Ergebnisse aller Laufzettel zusammengetragen und verglichen. Die beiden besten Mädle und Kärle durften in das Finale einziehen. Außerdem haben Mimimiminchen und Mechanix -für sie fast ein wenig überraschend- die Publikumswertung im Bordraid mala gewonnen. Aber mal langsam.

Denn nach Ende der offiziellen Wettkampfzeit waren plötzlich wieder die drei Initiatoren des Vergleichswettkampfs auf der Bühne. In einer weiteren Schauspieleinlage gaben Flashterix der Bouldrier und Zerrsar der Alpinator alles um den Hinkelboulder zu toppen. Versuch um Versuch vergingen und statt am Tophenkel landeten die beiden immer wieder auf der dicken Schaumstoffmatte. Die anfangs abgeschlossene Wette blieb also offen. Kein Sieger, keine Lösung ihres Streites! Kurzentschlossen fragten die beiden den schon einmal hilfsbereiten Müllerculix um Rat.

Müllerculix dem Druiden war der Ausgang der Wette längst klar gewesen, ist doch der Hinkelboulder seit je her unbezwingbar. Der Schlaue Chemiker hat diese Wette ganz bewusst vorgeschlagen (Welche Wette? Nachzulesen im letzten Bericht). Während er sein neuestes liquid Zauberchalk braute, schlug er den Streithähnen einen Vergleich ganz außerhalb ihrer klettertechnischen Neigungen vor.

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Zur Stärkung bekamen alle Finalisten von Müllerculix etwas von seinem berüchtigten, heißen Trank.

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Doch dann wurde es ernst. Unter großem Applaus durften die Bouldrier auf den Zuschauerrängen der Kletterhalle die sechs Finalisten zu einem Sangeskontest begrüßen.

Es galt jeweils im Mixed-Team den Song "Bergvagabunden" zu einem Playback zu performen.

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Über die Leistung entschied ganz demokratisch das Applausometer. Das Publikum flippte schon nach der ersten Performance schier aus. Bei Gruppe Nummer zwei klatschte es bereits den Takt lautstark mit und in der dritten Karaoke bebte beim Jodelteil die Halle. Erst mit einer zweiten Applausometerrunde konnte dann der hauchdünnen Vorsprung der Gruppe "Zugabegehtklarix" ermittelt werden.

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Mit einem Appel an das gemeinsame Miteinander, überreichten Flashterix und Zerrsar dem frischgebackenen Bouldergirl 2018, Mimimiminchen und dem Boulderboy 2018, Mechanix die schwervollen Pokale. Alle anderen Ergebnisse findet ihr in diesem Bild.

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Im Anschluss an die Siegerehrung durfte jeder einmal vom liquid Zauberchalk kosten und einen der tollen Sachpreise unserer Sponsoren mit nach Hause nehmen.

Die letzte Seite des Abenteuers war aufgeschlagen und die Geschichte kurz vor dem Ende. Wobei kurz auch schon mal länger sein kann. Nachdem der Zauberchalkkessel vom selbstgebauten Holztrampolin geräumt war, wurde die Tanzfläche eröffnet. DJ Flashterix brachte die Halle mit seinem Sound zum Kochen und wenn sie nicht müde sind tanzen sie wohl heute noch.

Vielen Dank Sören, Andi und allen Hefern für diese tolle, kreative Veranstaltung!