Ausnahmsweise passte das WettGottvaterspitze 1 Bild Jürgen Burgauer auch zum Termin, was in diesem Jahr bei unseren geplanten Touren meist nicht der Fall war. Also fuhren wir am 15. August 2017 frühmorgens um 6:00 Uhr bei bestem Wetter in Richtung Brand. AGottvaterspitze 2 Bild Jürgen Burgaum Ortseingang links bot sich ein schöner Parkplatz an, von dem aus wir um 8:00 Uhr starteten.

Zunächst ging es von ca. 950 m eine halbe Stunde leicht abwärts auf einem Fahrweg am Alvierbach entlang, bis der Bergpfad durch das Sarotlatal begann. Der schattige Pfad führt am Sarotlabach hoch, und wir erreichten die Gottvaterspitze 3 Bild Jürgen Burgau

Sarotlahütte nach 2,5 Std. Gehzeit. Die ersten 700 Hm waren geschafft, deshalb machten wir eine kurze Pause, ausgefüllt mit Schokoriegel und Trinken.

Nun wurde der Weg in Richtung Eisernes Törl steiler und wir gingen es langsam an. Nach einer weiteren Stunde erreichten wir das Steintäli, wo wir auf einer kleinen Wiese eine ausgiebige Vesperpause machten. Unser Ziel türmte sich direkt vor uns auf: die Gottvaterspitze. Nach einer Querung ging es relativ steil an der Südflanke der Gottvaterspitze hoch. Kurz vor dem Eisernen Törl kam der Abzweig zu unserem Gipfel. Es begann der Felsbereich, der durchgehend mit einem Stahlseil gesichert ist. Es ist eine schöne Kletterei, meist im Schwierigkeitsgrad I, wobei das Stahlseil alternativ zur Verfügung steht. Nach 5 Stunden, mit Pausen, standen wir am Gipfelkreuz der Gottvaterspitze. Wir hatten gut 1500 Hm durchstiegen, worauf alle stolz waren. Die Sicht war toll und wir genossen sie in vollen Zügen.

Zum Abstieg ist es ratsam Kletterhandschuhe anzuziehen, denn das Heruntergleiten am Stahlseil erleichtert vieles und schont die Kniegelenke. Unser nächstes Ziel war die Sarotlahütte mit ihren Köstlichkeiten wie Bier, Kaffee, Apfelstrudel und vielem mehr. Der weitere Abstieg ging uns schon in die Knochen, aber wir kamen alle wieder gut unten an. Am Ende der 10-Stunden-Tour freute sich jeder, endlich die Bergschuhe ausziehen zu können. In Erinnerung bleibt eine wunderschöne Bergtour in einer wilden, meist einsamen aber grandiosen Bergkulisse.

Ein Berg Heil von Jürgen, Josef, Werner und Kurt.

Bericht: Kurt HaasGottvaterspitze 5 Bild Jürgen Burgau

Bilder: Jürgen BurgauGottvaterspitze 4 Bild Jürgen Burgau

Bei bestem Wetter gings am frühmorgens ins Kaunertal und als Eingehtour wurde gleich der 3355 m hohe Glockturm anvisiert. Obwohl diese „Modetour“ eher stark frequentiert ist, standen wir letztendlich alleine auf dem Gipfel. Bei prima Rundumsicht konnten wir dann auch schon gleich die Aufstiegsroute zur Weißseespitze, unserem Ziel des nächsten Tages, studieren.

Viele Bergsteiger kennen bereits das Tourenportal Alpenvereinaktiv und nutzen es schon für ihre Tourenplanung. Um auch die kleinsten Details zu finden und richtig zu nutzen, hatte unsere Sektion zum 24. Januar in das DAV-Heim eingeladen. Dort gaben Georg Rothwangl vom ÖAV und Jochen Brune vom DAV eine Einführung in die Webseite und die mobilen Apps. Das Interesse war so gross, dass nur weniger Stühle frei blieben. Die beiden Sachverständigen erklärten geduldig wie man sowohl existierende Touren suchen, als auch neue geschickt und einfach planen kann. Während ihrer Erläuterungen gingen sie jederzeit auf die Fragen der Anwesenden ein und zeigten viele kleine Funktionen, die bisher unbekannt waren.

Auf der Webseite der schwäbischen Zeitung findet ihr einen guten Videobericht zu unseren Vereinsmeisterschaften und dem morgigen KidsCup.

Videobeitrag der Schwäbischen Zeitung

In ein paar Wochen ist es wieder soweit. Wir laden alle Mitglieder der Sektion zum zweiten Vortragsabend ein. Wieder erwarten euch spannende Vorträge über die Berge in der gemütlichen Athmosphäre unserer Kletterhalle.

Am 5. November um 19.30 Uhr geht es los. Der Eintritt ist frei, jedoch auf Sektionsmitglieder beschränkt. An dem Abend gibt es einen Getränkeausschank.

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