Gemeinsam mit vielen Naturschutzverbänden hat der Deutsche Alpenverein für den Erhalt des Alpenplans gekämpft. "Unser Engagement trägt jetzt Früchte", freut sich DAV-Vizepräsident Rudi Erlacher. Denn im heute unterzeichneten Koalitionsvertrag zwischen CSU und Freien Wählern heißt es: "Die Änderungen im Alpenplan werden wir rückgängig machen." Für Erlacher ist klar: "Diese Rücknahme macht den Alpenplan stärker denn je. In nächster Zeit wird wohl kaum jemand wagen, den Alpenplan erneut zu ändern."

Lesen Sie mehr dazu unter: https://www.alpenverein.de/der-dav/presse/presse-aktuell/koalitionsvertrag-in-bayern-dav-sieht-alpenplan-massiv-gestaerkt_aid_32431.html

Claudia Huesmann

Der Deutsche Alpenverein hat im letzten Jahr beschlossen an einer Digitalisierungsoffensive zu arbeiten. Zu diesem Projekt werden aktuell die Anforderungen gesammelt. Dazu gehören auch die Wünsche & Vorstellungen seiner Mitglieder und auch der (Noch)-Nicht-Mitglieder. Um diese zu erfahren wurde heute eine Umfrage online gestellt. Ihr seid alle aufgerufen daran teilzunehmen:

https://indivsurvey.de/umfrage/128613/6nTp95

Vielen Dank.

Statt Lechtal wurde entsprechend der hervorragenden Schneelage auf die Tessiner Grenzberge am Lukmanierpass umdisponiert.

Wegen krankheitsbedingter Absagen startete dann eine 5 köpfige Rumpftruppe bei anfangs zweifelhaftem Wetter, aber günstigem LLB erneut in die Surselva.

Von Fuorns am Lukmanier ging es einsam durch das beeindruckende Val Buora hinauf auf den Medelgletscher. Das Tageszeil Piz Cristallina mussten wir auf knapp 3000m wegen zunehmender Eintrübung zwar sein lassen. Dafür reichte die Sicht gerade noch zur sicheren Orientierung für die nicht ganz einfache Wegfindung zur Medelser Hütte. Nach dem finalen Schlussanstieg kamen dann trotzdem noch beachtliche 1700 Hm zustande.

1Der ursprüngliche Freeride Dolomiten Termin fand wie auf der homepage angekündigt 2 Wochen früher statt und führte uns entsprechend der Schnee-/Lawinenlage- und Wettersituation in die schweizer Surselva.

Mit 10 motivierten Skibegeisterten pflügten wir am Samstag bei Traumwetter das vielfältige Freeridegelände um Piz Ault und Acletta.


Mit kurzen Fellanstiegen und Gehpassagen am tief eingeschneiten Brunnifirn erschlossen wir  in den Hochlagen noch überraschend unverspurte Pulverhänge. Weiter unten forderten unterschiedlichste Schneearten dann doch das ganze Skitechnikregister. Der schweißtreibenden Dehydration musste abschließend in einer Bar unmittelbar entgegengewirkt werden.
Untergebracht waren wir sympathisch in einem Postgasthaus an der Lukmanierpassstrasse.

Schlechte Schneeverhältnisse in Lagen bis über 2000m und Blechlawinen von Skitouristen ließen uns am vergangenen Wochenende vom Bregenzerwald abkehren und nach Höherem streben. So war nach zügiger Anfahrt Mathon im Rheinwald schnell erreicht, wo wir zu fünft das herrliche Bergwetter und die leichte Neuschneeauflage genossen und alternativ dem Piz Beverin entgegenstrebten. Zwar kostete der 1400Hm-Antieg auf den prominenten Fast-3000er so machen Schweißtropfen, aber dafür waren wir fast allein und wurden mit prächtigem Ausblick auf den gesamten Alpenhauptkamm entschädigt.

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