Schlechte Schneeverhältnisse in Lagen bis über 2000m und Blechlawinen von Skitouristen ließen uns am vergangenen Wochenende vom Bregenzerwald abkehren und nach Höherem streben. So war nach zügiger Anfahrt Mathon im Rheinwald schnell erreicht, wo wir zu fünft das herrliche Bergwetter und die leichte Neuschneeauflage genossen und alternativ dem Piz Beverin entgegenstrebten. Zwar kostete der 1400Hm-Antieg auf den prominenten Fast-3000er so machen Schweißtropfen, aber dafür waren wir fast allein und wurden mit prächtigem Ausblick auf den gesamten Alpenhauptkamm entschädigt.

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Leider hat sich beim Erstellen des Programmes der Fehlerteufel eingeschlichen. Dort ist ein falscher Termin für die diesjährige Mitgliederversammlung angegeben. Diese findet am 19. April im GZH statt. Wie gewohnt beginnt ist ab 19.00 die Anmeldung zu den Kursen möglich und die Versammlung beginnt danach um 19.30 Uhr.

Die Siegerehrungen der Vereinsmeisterschaften am letzten Wochenende waren gerade erst vorbei, da fing schon das große Umräume und Umbauen an. Die Helfer aus der Kraxxler-Gruppe stellen schnellstens alles um, so dass der Vortragsabend der Sektion wie geplant ab 20.00 Uhr beginnen konnte. Zu sehen gab es Vorträge über hohe und flache Berge, aus den Alpen und der hohen Tatra, sowieso Beiträge aus dem Vereinsleben. Die Beiträge waren in diesem Jahr oft gewürzt mit einer guten Portion Humor. So hatten die Zuschauer, die zum Teil noch von den Vereinsmeisterschaften geblieben waren, gut zu lachen.

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Bis auf ein paar kleinerer technischer Probleme verlief alles reibungslos und zu aller Zufriedenheit. Am Anschluss an die Vorträge klang der Abend dann noch mit gemütlichen Gesprächen in der Kletterhalle aus. Dabei wurde schon die eine oder andere Idee für den Vortragsabend 2018 diskutiert. Wir freuen uns drauf.

Ausnahmsweise passte das WettGottvaterspitze 1 Bild Jürgen Burgauer auch zum Termin, was in diesem Jahr bei unseren geplanten Touren meist nicht der Fall war. Also fuhren wir am 15. August 2017 frühmorgens um 6:00 Uhr bei bestem Wetter in Richtung Brand. Am Ortseingang links bot sich ein schöner Parkplatz an, von dem aus wir um 8:00 Uhr starteten.

Zunächst ging es von ca. 950 m eine halbe Stunde leicht abwärts auf einem Fahrweg am Alvierbach entlang, bis der Bergpfad durch das Sarotlatal begann. Der schattige Pfad führt am Sarotlabach hoch, und wir erreichten die 

Sarotlahütte nach 2,5 Std. Gehzeit. Die ersten 700 Hm waren geschafft, deshalb machten wir eine kurze Pause, ausgefüllt mit Schokoriegel und Trinken.

 

Bei bestem Wetter gings am frühmorgens ins Kaunertal und als Eingehtour wurde gleich der 3355 m hohe Glockturm anvisiert. Obwohl diese „Modetour“ eher stark frequentiert ist, standen wir letztendlich alleine auf dem Gipfel. Bei prima Rundumsicht konnten wir dann auch schon gleich die Aufstiegsroute zur Weißseespitze, unserem Ziel des nächsten Tages, studieren.