Rund um den Pfänder - am Samstag, 30.April

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Rund um den Pfänder - am Samstag, 30.April – oh nein, ganz miese Wettervorhersage, leider viel Regen… absagen? Nein, zumindest einen Ersatztermin bietet Tourguide Peter an, gleich am nächsten Tag. Einen Teilnehmer verlieren wir leider. Aber für Gerhard und Peter, für mich und Martina, die sich spontan für den Sonntag angemeldet hat, ist der Ersatztermin völlig in Ordnung!

Also Sonntag: Start um 11.00h bei Peter und mir in Nonnenhorn – neee, stimmt auch nicht… losgeradelt ist Gerhard zuhause schon um 9.30h. 30 km Anfahrt zu uns hat er CO2 neutral zurückgelegt – sehr cool!!

Radwege und Landstraßen durch Wasserburg, Schachen, Lindau, Lochau. Vorsichtig durch die bregenzer Fußgängerzone, über Kopfsteinpflaster rauf in die Altstadt, Trimm dich Pfad, Gebhardsberg, an der Abzweigung zur Kletterregion vorbei. Am Bach entlang steil bergauf, so steil, dass ich mich schon wieder frage, warum ich mir das antue… weil wir nach dem Wald über einen Wiesenpfad, dann durch Fluh rollen und anschließend in Richtung Wirtatobel abbiegen, und den Wirtatobel finde ich ganz besonders hübsch! Hobbitland: unbefestigte Kurven, leichte Steigung, Natur pur, große, moosbewachsenen Felsen im rauschenden Bach, Vogelgezwitscher und außer uns fast niemand unterwegs.

 

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Die perfekte Stärkung für die letzten Höhenmeter gibt es im liebevoll eingerichteten Jungholz-24h-Futterhäusle. Nie wieder fahre ich da vorbei ohne einen frischen Früchtetrinkjoghurt! Zur Auswahl außerdem: Kaffee, Muffins, Marmelade, Honig – viele leckere Sachen und ein unkompliziertes Kässle!

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Rauf auf den Höhenweg noch eine Pause auf einer Waldrandbank am Hochberg. Uns geht’s gut! Weiter über den Waldweg nach Möggers, auf Schotterwegle am Riedstüble vorbei. Kaffee, Kuchen und Käsebrot im Paradis in Lutzenreute mit gigantischer Sicht auf den See.

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Es könnte uns wirklich nicht besser gehen!! 

Ruggsteig, auf einem einen leichten Trail und dann Forststraße runter nach Hörbranz, die Autobahn überquert und auf einem Pfad mit ungewöhnlichem Holzhackschnitzelbelag am Ruggbach entlang bis zur Lindauer Straße. Bald treffen wir an der Leiblachmündung auf unsere Anfahrtsstrecke, radeln zufrieden zurück nach Nonnenhorn.

Ich befrage Martina, Peter und Gerhard nach Eindrücken des Tages und nehme Begriffe auf wie „sehr abwechslungsreich, tolle Landschaft, neue Wege entdeckt, super Verpflegung und harmonisches Teamerlebnis auf“. Und ich denke: “Was für ein Luxus, den wunderbaren Pfänder vor der Haustür zu haben, der so vielseitige Erlebnisse bietet!“

Bericht von Ulrike Schmid; Bilder von Peter Schmid