Samstag
Mit dem Zug ging es dann zum Oberalppass. Während der kurzen Fahrt wurden mit Schweizer Präzision unsere Fahrscheine kontrolliert. Am Pass starteten wir dann bei bestem Wetter den Aufstieg zum Pazolastock, zusammen mit 30 weiteren Personen. Die wollten aber alle schnell nach Andermatt, sodass wir den Gipfel nur mit 3 weiteren Tourengehern teilen mussten. Und es war immer noch bestes Wetter. Nach einer kurzen Pause im auffrischenden Wind machten wir uns schnell an die Abfahrt. Wider Erwarten waren die Schneeverhältnisse hervorragend, und dank einer vorausfahrenden Gruppe mit besten Gebietskenntnissen konnten wir ein paar Schwünge in unberührten Pulverschnee setzen. Das untere Drittel war dann leider nichtmehr so gut, naja, aber aufgrund der Schneelage wurden die Erwartungen trotzdem übertroffen. Im Tal konnten wir vor dem anfellen noch ein paar Minuten die Sonne genießen, bevor die letzten 250hm zur Hütte zu bewältigen waren. Bei einem kühlen Bier auf der Sonnenterasse machte der Ausblick Lust auf die Touren der kommenden 2 Tage. Die freundliche Bedienung machte den schmallippigen Empfang wieder wett. Obwohl die Hütte voll war, versorgte das Hüttenteam alle zügig mit einem leckeren Viergangmenü.