Aufstieg zum Piz la Massa | © DAV-FN / P.Schäfer

Touren im Febr 2022

Text und Bilder: P. Schäfer

23.09.2022

Schnee- und Wetterverhältnisse bestimmten auch die erste Tour im Februar. So musste kurzfristig vom Hirschberg nach Avers umdisponiert werden. Diese Tour sollte den Teilnehmerrekord für diesen Winter aufstellen. Vierzehn gut gelaunte Teilnehmer stiegen bei dichtem Nebel Richtung Piz Platta auf. Da sich das Wetter präzise an die Vorhersage hielt blieb nur der Hauptgipfel verwehrt. Dies entschädigte jedoch eine unberührte Pulverabfahrt.

Schnee- und Wetterverhältnisse bestimmten auch die erste Tour im Februar. So musste kurzfristig vom Hirschberg nach Avers umdisponiert werden. Diese Tour sollte den Teilnehmerrekord für diesen Winter aufstellen. Vierzehn gut gelaunte Teilnehmer stiegen bei dichtem Nebel Richtung Piz Platta auf. Da sich das Wetter präzise an die Vorhersage hielt blieb nur der Hauptgipfel verwehrt. Dies entschädigte jedoch eine unberührte Pulverabfahrt.

Tags darauf stand die letzte LVS Trainingsskitour an. Auch hier war eine Verlegung notwendig. Bei zunehmend schlechterem Wetter konnte aber ausgiebig die Verschüttetensuche geübt werden. Tourenverlegung blieb das Motto des Monats. Waren doch die Bedingungen in Graubünden am besten. Bei bestem Tourenwetter wurde der Glattwang bestiegen. Sonne pur am Gipfel genießen und genüsslich ins Tal schwingen, was will man mehr. Strahlende Teilnehmer wurden nach Hause verabschiedet.

Nächster Ausgangspunkt war Sertig, mit dem Ziel Gefrorenhorn. Ein besonderes Abenteuer sollte die Überschreitung werden. Der Südanstieg sah furchterregend aus. Doch Dank Steigeisen und unserer ortskundigen Tourenleiter stand dem Gipfelglück nichts im Weg. Die Belohnung waren einsame Hänge, wo jeder seine eigene Spur ziehen konnte.

Für die, die davon bisher nur träumen konnten folgte das Pischahorn mit Abfahrtskorrektur. Und wieder eine Verlegung. Geübt wurde stattdessen in St. Antönien. White out, verborgene Schmelzharschschicht mit 10 cm Neuschneeauflage bis auf 2300m, Bruchharsch über 500 Hm der Extraklasse. Für viele an der Schmerzgrenze.

Traditionell fand auch der Iglubau am Hochtannbergpass wieder statt. Aus gestochenen Quadern wurde mit geübter Hand eine geräumige Behausung errichtet. Schneeschuhe erleichterten den Zustieg und der Rucksack enthielt neben Schlafsack auch so manche Köstlichkeit. Ein phantastischer Sonnenuntergang und eine sternklare Nacht rundeten das besondere Erlebnis ab.

Den Abschluss des Februars machte das Bärenhorn aus dem Safiental. Kaltes aber strahlendes Winterwetter versprach wieder ein traumhafter Tourentag. Wie schon in den Wochen davor war der Gipfelbereich abgeblasen, aber zu Fuß erreichbar. Durch die geschützte Lage gab’s für die Abfahrt Pulver bis ins Tal. Ob da der März noch mithalten kann?

Lasst euch überraschen

 

Fotos u. Text P. Schäfer