Acht Nahaufnahmen verschiedener Alpenblumen in natürlicher Umgebung mit grünen Blättern und Berglandschaft im Hintergrund | © DAV - FN / A. Schech

Blumenpfad Faschina

14.07.2026

Der Blumenpfad in Faschina war eine wahre Entdeckungsreise. Die außergewöhnliche Pflanzenvielfalt auf dem Hahnenkopf, es sind über 150 Pflanzenarten anzutreffen, machten diese Wanderung zu einem Erlebnis.

Die wegbegleitenden Infotafeln, die saisonal an die aktuelle Blütezeit angepasst werden, gaben auch dem Nicht-Botaniker die wichtigen und interessanten Informationen.
Die „Blumeninteressierten“ gerieten fast aus dem Häuschen. An eine normale Gehzeit war hier natürlich nicht zu denken. Zu oft blieb jeder einmal stehen und sah sich den gelben Enzian, die Sterndolde, den Türkenbund und viele andere genauer an. Zwischendurch wurde die Rastmöglichkeit auf den Bänken an der Wegstrecke inklusive Panoramagenuss in alle Richtungen genutzt.

Unsere Wanderung führte von der Talstation hinauf zum Hahnenkopf. Hier konnten wir bei unserer Frühstückspause die ersten Blicke von der Damülser Mittagsspitze, über Hohes Licht, den Hochblanken, Ragazerblanken, Sünserspitze zum Portlahorn schweifen lassen. Vor uns das Glatthorn und zur anderen Seite das Zafernhorn.

 

Auf dem Grat des Hahnenkopfes führte der Pfad mit stetigen Tiefblicken hinunter nach Damüls über das Zwölferköpfle und den Zwölfergrat bis zum Schluchtensattel. Begleitet von pfeifenden Murmeltieren wanderten wir bergab zur Franz-Josef-Hütte. Auf der Terrasse ließen wir uns von kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen. Mit einer Runde um den Stafelalpsee traten wir gemütlich den Abstieg an.
Alle bedankten sich für den wunderbaren Tag und waren sich einig, dass sie vom tollen Bergerlebnis noch lange zehren können.
Bericht: Angelika Schech