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“DAV Friedrichshafen for future“

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Mitte November 2019 hat sich die Umweltgruppe „DAV Friedrichshafen for Future“ konstituiert. Der Name wurde in Anlehnung an die Jugendbewegung „Friday for Future“ gewählt und natürlich auch, um unsere eigenen Ziele auszudrücken: Zukunft des Bergsports, Zukunft der Alpen, Zukunft der Gebirge der Welt, Zukunft für die Sektionen, Zukunft für den DAV, Zukunft für Dich, Deine Kinder, Deine Enkel.

 

Die Gründung der Gruppe kam gerade richtig, weil auf der Hauptversammlung des DAV Ende Oktober 2019 der Klimaschutz ausführlicher als bisher thematisiert wurde. Der DAV-Präsident Josef Klenner zu den Mitgliedern auf der Jubiläumshauptversammlung (HV) am 25.10. in München:

 „Die Zeit des Zauderns ist vorbei! Wir müssen handeln. Jetzt!"

Diesbezüglich wurde auf der HV eine Klimaresolution verabschiedet und eine Selbstverpflichtung der Sektionen zum Klimaschutz. Sicherlich hast Du Dich nicht gewundert, sondern gefreut, dass endlich klare Worte gesagt werden. Denn Du hast als Besucher der alpinen Landschaft schon seit Langem gesehen, wie sich das Dahinschmelzen und Verschwinden der Gletscher immer schneller vollzog, Du hörtest von vermehrten Murenabgängen, Du hast den Bergsturz an Piz Cengalo bei Bondo im Bergell gesehen, Du bist an dahinrostenden Überresten von früheren Sommerskigebieten vorbeigegangen, Du steigst schon lange über Geröllhalden, wo früher noch die Reste eines Gletschers oder Ferners waren. Die stetige Vergrößerung der Parklätze in den Tourismuszentren, die Schaffung künstlicher Winterlandschaften, die neu entstandenen "Bergseen" oberhalb der Skipisten und viele andere Veränderungen der Bergwelt haben Dich zum Nachdenken, vielleicht auch zur Sorge angeregt. Und es ist Dir oft die Frage gekommen: „Wohin führt das? Was kann man tun? Wer soll da was tun?

Wohin das führte wissen wir jetzt! 

Was kann man, was kann ich, was kannst Du tun?

 

Vieles wurde schon getan: Es gibt schon lange eine Alpenkonvention, es gibt die CIPRA, der DAV hat schon vor vielen Jahren Umweltempfehlungen formuliert, es gibt unzählige Informationen über die Veränderung der Bergwelt, der Welt. 

Auch besonders aus unserer Sektion heraus hat sich sehr viel getan: In den letzten Jahrzehnten waren engagierte Umweltreferentinnen und -referenten äußerst produktiv: Hier eine Zusammenstellung der Tätigkeiten der Naturschutzreferenten/innen in den letzten Jahrzehnten: 

  • Zusammenarbeit mit regionalen Umweltschutzorganisationen (z. B. LNV) 
  • See- und Waldputzete im Gebiet Klinikum FN 
  • Biotoppflegeaktionen im Eriskircher Ried 
  • Beisitzer bei der ARGE Naturschutz Bodenseekreis 
  • Aufbau von Naturschutzregeln im Internet und ihre Aktualisierung 
  • Ausarbeitung von Bergtouren mit Bus und Bahn (Veröffentlichung in den Mitteilungen) 
  • Naturschutzbeiträge in den halbjährlichen Sektionsmitteilungen (1 – 4 Beiträge) 
  • Ausstellungen zum Naturschutz (z. B.: „Alpen unter Druck“) 
  • Naturkundliche Wanderungen 
  • Tagesexkursionen: Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Nationalpark Nordschwarzwald 
  • Vorträge zum naturverträglichen Verhalten im Rahmen von DAV-Ausbildungskursen (Skitour, Klettern usw.) 
  • Umwelttipps in den Mitteilungen (Skitouren, Schneeschuhtouren, Klettern, Wandern, MTB) 
  • Austausch auf DAV-Landes- und Bundesebene 
  • Beratung des DAV-Vorstandes in München durch Mitarbeit im Präsidialausschuss Natur und Umwelt 
  • Erstellung einer Planungshilfe ,,Umweltfreundliche Bergtour" 
  • Erstellung einer Checkliste „Tourenplanung umweltfreundliche Bergtour“ 
  • Mitarbeit im Bergwaldprojekt, Mithilfe auf Bergbauernhof, Mithilfe bei Hochlagenbegrünung im Allgäu 
  • Umweltschutzmaßnahmen auf der FN-Hütte (Umweltgütesiegel, „So schmecken die Berge", Pflanzenkläranlage) 
  • Durchführung von Mehrtagesbergtouren bei Anreise mit Bahn und Bus (Silvretta, Montafon) 
  • Ausführliche Informationen zu allen Facetten des bergsportbezogenen Natur- und Umwelt schutzes auf der Homepage der Sektion Friedrichshafen

Wir können stolz darauf sein, was hier von Friedrichshafen aus gemacht wurde und wir sind in dieser Hinsicht ein echtes Vorbild! Es gibt heute eine Vielzahl von Ratgebern, Anregungen und Hilfen, wie wir umweltschonend unseren Aufenthalt im Gebirge gestalten können.

Was gibt es noch zu tun? Wie kommen die vielen Informationen und Anregungen zur Wirkung? Wie müssen wir „handeln"?

Damit beschäftigt sich die Umweltgruppe der Sektion! Bei den Themen Mobilität, Verhalten im Gebirge, Verpflegung, Ausrüstung und Übernachtung gibt es noch Entwicklungsmöglichkeiten:

- Mobilität: Sammlung von Touren, die einfach mit Bus und Bahn zu erreichen sind

- Verhalten im Gebirge, Verhalten bei Wanderungen: Informations-Input bei jeder Fortbildung.

- Ausrüstung: Ausleihe neu organisieren, über nachhaltige Produkte informieren

- Verpflegung (sensibelstes Thema): Informationen über den Zusammenhang zwischen Ess gewohnheiten und Klimawandel, Erarbeitung konkreter Vorschläge

Ein ganz großes Ziel der Umweltgruppe ist es natürlich, möglichst viele Leute zu erreichen, sie für das Thema ,,Klimaschutz" zu interessieren und sie zum „Handeln" zu motivieren.

Dieses Thema zu kommunizieren, miteinander zu besprechen, in den Gruppen der Sektion, mit den 6000 Sektionsmitgliedern, mit anderen Vereinen, mit Firmen, mit Mitgliedern anderer Sektionen, mit 1,3 Millionen Mitgliedern im DAV, mit der Öffentlichkeit. Du hast ja mit eigenen Augen die Veränderungen der Umwelt festgestellt. Du bist der beste Bote, der geeignetste Vermittler für Umweltinformationen. Und Du bist in einem Verein, der sich als Umweltschutz verband intensiv mit Lösungen beschäftigt. Du kannst der Multiplikator bei der Weitergabe der Lösungen sein! Denn nichts wirkt besser bei der Weitergabe von Informationen, als der persönliche Kontakt 

Dich wollen wir erreichen!

Damit kannst Du zwei Ziele erreichen: Zum einen machst Du persönlich etwas für die Umwelt und zweitens hilfst Du anderen mit Informationen, Ratschlägen und Tipps, die sie in ihr Leben integrieren können. Die Menschen suchen heute nach Hilfen. Sie sind sensibilisiert und wollen tätig werden. Die Umweltgruppe soll fest in der Sektionsstruktur verankert werden. Sie arbeitet mit der Umweltreferentin/dem Umweltreferenten zusammen. Wir suchen Wege, unser Wissen weiterzutransportieren und wollen uns flexibel auf Umweltthemen einstellen und diese erarbeiten. Wenn Du Interesse hast, direkt bei uns mitzuarbeiten: Wir freuen uns auf neue Mitglieder. Die Treffen der Gruppe werden flexibel den Möglichkeiten der Mitglieder angepasst. Wenn Du Anregungen hast, Fragen: - gerne!  Du erreichst uns über das Kontaktformular oder umwelt(at)dav-fn.de

Bericht: Eugen Lippus 

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Am Donnerstag, den 21.November 2019 hat sich Umweltgruppe „DAV Friedrichshafen for future“ zu ihrer konstituierenden Sitzung  getroffen. 10 Interessierte waren zusammengekommen.

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Bei der Aktion Schutzwald der Natur etwas zurückgeben
einem umfangreichen Pro­gramm mit bis zu 20 Aktionswo­chen.
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Unser Naturschutzreferent empfiehlt Apps, mithilfe derer Pflanzen nach der Tour zu Hause in Ruhe bestimmt werden können

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Gemeinsam mit 16 anderen Umwelt- und Naturschutzverbänden hat der DAV-Landesverband den Volksantrag „Ländle leben lassen – Flächenfraß stoppen“ auf den Weg gebracht, um dem steigenden Flächenverbrauch – also die Umwandlung von unbebauter Natur in Siedlungs- und Verkehrsflächen – in Baden-Württemberg entgegenzutreten.

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Wenn Du Dich mit Deinen Ideen, Anliegen und deiner Arbeit in den Klimaschutz, den Umweltschutz, die Umwelt-Arbeit einbringen, wenn Du Dich sinnvoll betätigen willst: Gerne! Wir treffen uns in der Regel 1mal pro Monat im DAV Haus oder online.

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CO2-Bilanz - Was bedeutet das für die Sektion Friedrichshafen
Ergebnisse und Folgen aus dem Jahr 2022
20.12.2023

Sämtliche CO2-Flüsse, die auf die Sektion Friedrichshafen zurückgehen, müssen spätestens ab 2022 für jedes Jahr bilanziert werden. 

Auf Basis dieser Emissionen und des DAV-internen CO2-Preises muss in der Sektion ab 2023 ein „Klimaschutzbudget“ für Klimaschutz fördernde Maßnahmen bereitgestellt werden. 

Konkret bedeutet das, dass bei allen Veranstaltungen der Sektion die Anreisedaten, alle Einkäufe der Sektion, alle Gebäudedaten der Sektion in Bezug auf CO2-Emissionen dokumentiert werden müssen.

Seeputzete 2023 | © Foto: Stadt Friedrichshafen
Seeputzete: Wer macht mit?
Am Samstag, 24. Februar ist wieder Seeputzete.
21.02.2024

Das Bild zeigt die Seeputzete 2023. Foto: Stadt Friedrichshafen/Wochenblatt

Wer mitsammeln will, kann um 9.30 Uhr an den Parkplatz am CAP-Rotach an der Rotach Mündung in der Lindauer Straße 2 kommen.

Die Aktion dauert voraussichtlich bis 12 Uhr.