Zwei Personen bereiten im Freien auf einer Unterlage Nüsse und Popcorn zu, daneben steht ein Topf mit Maisbrei | © DAV-FN / M.Groß

Lagerfeuerküche bei Ittendorf

21.10.2026

Am Sonntag, 18. Oktober, standen keine Höhenmeter auf dem Programm, sondern gemeinsames Kochen und Backen am offenen Feuer. Acht Erwachsene und sechs Kinder trafen sich zur Lagerfeuerküche des DAV Friedrichshafen bei Ittendorf. Dabei gab es für kleine und große Küchenhelfer einiges zu tun – und zwischendurch natürlich immer wieder etwas zu probieren.

Zum Auftakt wurden Kaffee und Kinderpunsch zubereitet. Dazu gab es Wildniscrunchy, Popcorn und Apfelkuchen. Bis auf das Schnippeln fühlten sich die Kinder für fast alles verantwortlich und waren mit Eifer dabei. Dabei legten sie die Mengenangaben offenbar etwas großzügig aus: Dass etwas zu viel Salz in der Teignischung gelandet war, ließ sich später herausschmecken. Was genau sonst noch seinen Weg in den Teig gefunden hatte, bleibt allerdings ein Rätsel! Aber auch beim Wildniscrunchy hatten die jungen Küchenhelfer ihre eigenen Vorstellungen von den richtigen Mengen. Beim Honig durfte es ein bisschen mehr sein – entsprechend süß fiel das Ergebnis aus. Der leicht salzige Apfelkuchen und das supersüße, knusprige Wildniscrunchy ergänzten sich jedoch wunderbar. So sorgten die kleinen Küchenexperimente für Gesprächsstoff und schmeckten obendrein richtig gut.

Nach der gemütlichen Kaffee- und Kinderpunschrunde ging es mit der herzhaften Küche weiter. Gemeinsam bereiteten die Familien eine leckere Kürbissuppe, Joghurtfladen, Schüttelbutter und Hackfleischbällchen zu. Wieder wurde geschnippelt, gerührt, gebacken und gegrillt – und für die Butter kräftig geschüttelt. Anschließend ließen sich alle das Essen am Feuer schmecken.

Bei aller Freude am Kochen blieb aber auch ausreichend Zeit für andere Beschäftigungen. Die Kinder konnten nach Herzenslust toben, klettern, matschen und spielen. Auch die Erwachsenen hatten Gelegenheit, sich auszutauschen und das Beisammensein zu genießen. So wechselten sich gemeinsame Küchenaktionen mit entspannten Pausen und freiem Spiel ab.

Als sich alle vier Familien auf den Heimweg machten, wurde es bereits dunkel. Wäre am nächsten Tag keine Schule gewesen, hätten sie den Abend gerne noch etwas länger am Lagerfeuer ausklingen lassen.

Zum Abschied waren sich alle einig: Es gibt noch viele Gerichte, die am offenen Feuer ausprobiert werden wollen – und manches, das gerne wieder auf den Tisch kommen darf. Denn die Lagerfeuerküche hat weit mehr zu bieten als Stockbrot und klassisches Grillen!

Ein herzliches Dankeschön an all die kleinen und großen Küchenhelfer fürs Mitmachen!