Hegau | © Eugen Lippus

Rundwanderung von Singen aus zu Hohentwil, Hohenkrähen, Mägdeberg und Hegaukreuz

20.04.2026

„Versteinerte Vulkanschlote - Heidelandschaft - Gletschermodellierte Landschaft - Imposante Burgruinen - Reste der größten Festungsanlage Deutschlands - Bodenseeblick mit Mettnau und Reichenau - Alpen-, Schwarzwald- und Schwäbische Albblick - „Garten Gottes“

„Versteinerte Vulkanschlote - Heidelandschaft - Gletschermodellierte Landschaft - Imposante Burgruinen - Reste der größten Festungsanlage Deutschlands - Bodenseeblick mit Mettnau und Reichenau - Alpen-, Schwarzwald- und Schwäbische Albblick - „Garten Gottes“

 

Gehzeit:

5,5 Stunden

Weglänge:

ca. 20 Kilometer

Wegmarkierung:

Hohentwil bis Abstieg vom Hegaukreuz: Weiss-rote Raute

Duchtlingen bis Hohentwil: Blau-gelbe Raute

Höhenunterschiede:

Singen - Hohentwil 250 m, sonst jeweils zw. 50 und 80 m

Karte:

Hegau Bodensee Blatt 10: 1 : 50 000

Landesvermessungsamt Baden-Württemberg

Einkehrmöglichkeiten:

Hohentwil, Hegauhaus, Gasthäuser in Duchtlingen

Ausgangspunkt:

Bahnhof Singen

Empfohlene Zeit:

Frühjahr (Baumblüte) oder Herbst (bunte Laubwälder)

Informationen:

Verkehrsamt Hohentwil (0 77 31) 8 54 73

Wegverlauf:

Wir gehen durch die Unterführung vor dem Bahnhof und die Fußgängerzone entlang geradeaus bis zur Ekkehardstraße. In diese biegen wir nach links ein und behalten diese Richtung (vorbei an Kirche, Rathaus, Parkplatz) bei, bis wir bei einer Fußgängerbrücke an den Seitenkanal der Radolfzeller Aach treffen. An diesem Kanal gehen wir auf der rechten Seite flußaufwärts, überqueren die Schaffhauser Straße, gehen den Uferweg am Freibad entlang bis zu einer Fußgängerbrücke über die Aach, die sich 100 m hinter dem Freibadgelände befindet. Diese überschreiten wir und unterqueren die Bahnlinie durch eine schmale Unterführung. Wir folgen dem Teerweg, der in weiten Kehren immer bergan führt, die Hohentwilstraße kreuzt und am Info-Zentrum Hohentwil endet. Hier ist der Kartenverkauf für die lohnende Besichtigung der Festungsruine Hohentwil, für die wir für Anstieg und Besichtigung zusätzlich ca. 1,5 Std. einplanen müssen.

Wir besteigen die Festungsruine nicht auf dem Normalweg, sondern gehen über den Parkplatz unterhalb des Infozentrums und biegen beim querstehenden Ökonomiegebäude nach rechts in einen befestigten Weg ein, der uns um einen Hügel herum zur Festung hinaufführt. Nach ca. 250 m kommen wir am Ende der eingezäunten Wiese zur Rechten bei einer kleinen Senke zu der Stelle, an der nach der Rückkehr von der Festungsruine der Weiterweg beginnt. Er führt über einen kaum erkennbaren Wiesenweg hinab zu einer Wegkreuzung („T“) über der Autobahntunneleinfahrt. An der Kreuzung nehmen wir den Weg, der unter der Hochspannungsleitung hindurch in den Wald führt, den wir auf seinem Hauptweg durchqueren. Wenn wir wieder auf das freie Gelände kommen, gehen wir rechts am Waldrand entlang zu einem Kiesweg, dem wir nach rechts folgen, um nach 500 m bei einigen Häusern auf einen Fahrweg nach links einzubiegen. Diesen gehen wir entlang (am Wegkreuz mit Bank vorüber) bis zu der Stelle, wo er, kurz vor der Straße nach Duchtlingen, in einen Teerweg übergeht. Nun steigen wir den Wiesenweg nach links bis zu einem Gebüschstreifen hoch, gehen an diesem ca. 20 m nach rechts und stoßen wieder auf einen Teerweg, der uns abwärts zum Restaurant Hegauhaus bringt.

Hier müssen wir ca. 400 m der Kreisstraße bergan bis zu einem Wanderparkplatz folgen. Der Weg führt an der rechten Seite des Parkplatzes entlang in den Wald. Im Wald nehmen wir dann den Hauptweg nach rechts und kommen direkt zum Hohenkrähen. Am Fuß des Hohenkrähen zurück, folgen wir dem Waldweg rechts hoch, dann am Waldrand entlang und schließlich über eine Wiese links hinauf zu einem Feldweg. Dort geht es am Wegweiser nach rechts über die Hochfläche weiter und an einem kleineren Hügel zur Rechten mit Kreuz vorbei, dann hinunter zur Straße, der wir links aufwärts zum Wanderparkplatz unter dem Mägdeberg folgen. Beim Aufstieg zum Mägdeberg passieren wir im Wald die Abzweigung nach links zum späteren Weiterweg. Dieser führt zunächst abwärts und dann nach rechts über eine Wiese hoch zum 1968 errichteten steinernen Hegaukreuz.

Vom Hegaukreuz aus folgen wir dem Feldweg, der in Richtung des Doppelgipfels des Hohenstoffel verläuft, bald in einen Teerweg übergeht und den wir in einer kleinen Wegsenke nach links verlassen. Wir steigen den steilen Wiesenweg hinab und folgen dem Weg nach einer Rechtskurve noch ein Stück bis zu einem Birnbaum zur Linken (Wegzeichen). Dort gehen wir in der Falllinie über ein Wiesenstück bis zum nächsten hangparallelen Weg, dem wir nach links folgen. Wir gehen diesen Weg immer geradeaus (nicht der Wanderwegmarkierung nach rechts in die Ebene folgen) bis wir auf einen Kiesweg stoßen, der uns mit einer Kehre abwärts nach Duchtlingen führt.

An der Kirche vorbei führt uns der Weg durch die Hegaustraße und weiter die Tannenbergstraße entlang zum Ortsausgang. Nach dem Ortsschild halten wir uns rechts, bei der kurz darauffolgenden Lagerhalle wieder und wo ein Weg links hochgeht ebenfalls. Der Weg führt uns an einsam gelegenen Bauernhöfen vorbei bis zum Fuß des Staufen. Bei einer Bank am Waldrand biegen wir links in den Wald hinein und gehen im Bogen aufwärts. Wer die Burgruine besichtigen will, muss im Sattel den rechtsabbiegenden Weg einschlagen. Der Weiterweg führt an dieser Stelle im scharfen Winkel links ab, eben weiter in einem Rechtsbogen und dann links steil hinunter zum Waldrand.

Wir überqueren die Wiese und die Straße und steigen dann nach links den Hang hoch zum Ihnen schon bekannten Weg, der uns wieder zum Info-Zentrum Hohentwil bringt. Von hier aus geht es dann auf vertrautem Weg zum Bahnhof Singen zurück.