Rückblick von der Sefinafurgga mit dem berühmten Dreigestirn im Hintergrund. | © DAV-FN / Alexander Ruh

Auf dem Bärentrek durchs Berner Oberland

In 4 Tagen von Mürren nach Kandersteg

28.08.2026

Am Freitagmorgen starteten fünf wanderbegeisterte DAVler bei mäßigem Wetter mit dem Auto in Richtung Schweiz. Dieses wurde am Endpunkt in Kandersteg geparkt um dann mit mehreren Zügen, Bus und zum Schluss mit der Seilbahn zum Ausgangspunkt nach Mürren zu gelangen. Von dort war es ein kurzer Aufstieg zur Rotstockhütte, eigentlich mit schönen Ausblicken, die uns aber an diesem Tag verwehrt blieben. Doch zumindest kamen wir fast trocken bei der Hütte an. 

Der nächste Morgen begrüßte uns dann mit strahlend blauem Himmel, sodass wir beim Aufstieg zur Sefinafurgga die Ausblicke auf die Berner Alpen in vollen Zügen genießen konnten. Kurz nach der Furgga trennten sich dann unsere Wege, denn zwei von uns wollten noch auf die Bütlasse kraxeln, was auch erfolgreich gemeistert wurde, während die anderen den Abstieg zur Gspaltenhornhütte fortsetzten. Nach einer kurzen Rast an der Hütte wurde dann noch der Hüttengipfel bestiegen, bevor wir alle uns wieder auf der Terrasse trafen, um auf unsere Gipfelerfolge anzustoßen.

Der dritte Tag startete erneut mit blauem Himmel, jedoch dauerte es etwas bis wir den schattigen Talkessel unterhalb der Hütte mit seinem kümmerlichen Gletscherrest durchquert hatten. Endlich in der Sonne angekommen, hätten wir uns Schatten gewünscht, denn nun ging es zusammen mit vielen Tageswanderern steil hinauf zum Hohtürli und weiter zur Blüemlisalphütte. Nach einer ausgiebigen Mittagsrast wollten vier von uns noch ein Stück höher hinaus zum Wildi Frau Wandergipfel auf 3200m. Ein sehr lohnender Abstecher von der Hütte mit tollen Aus- und Tiefblicken, bei uns leider etwas von aufziehender Bewölkung getrübt.

Der letzte Morgen erwartete uns dann mit noch mehr Wolken und stürmischem Wind, aber wir mussten ja nur noch die 1600hm nach Kandersteg absteigen. Am Oeschinensee, wo wir auf zahlreiche Touristen trafen, stand dann für drei von uns noch ein sehr erfrischendes Bad im selbigen auf dem Programm, bevor wir noch die letzten Abstiegsmeter nach Kandersteg erfolgreich absolvierten und uns etwas erschöpft, aber mit vielen schönen Eindrücken auf die Rückreise begaben.